Interimsprothese

Was tun wenn unverhofft durch einen Sturz oder Unfall ein oder mehrere Zähne verloren gehen oder Zähne mit einer schlechten Prognose, z.B. nach fortschreitender Knochenentzündung trotz Wurzelbehandlung und anschließender Wurzelspitzenresektion, oder bei hohem Lockerungsgrad  durch Rückgang des Zahnhalteapparates (Parodontose/Parodontitis) extrahiert werden müssen?
Interimsprothese
Was tun wenn unverhofft durch einen Sturz oder Unfall ein oder mehrere Zähne verloren gehen oder Zähne mit einer schlechten Prognose, z.B. nach fortschreitender Knochenentzündung trotz Wurzelbehandlung und anschließender Wurzelspitzenresektion, oder bei hohem Lockerungsgrad  durch Rückgang des Zahnhalteapparates (Parodontose/Parodontitis) extrahiert werden müssen?

Hier sollte schnellstmöglich die Ästhetik, besonders im Frontzahnbereich und natürlich die Kaufunktion wiederhergestellt werden. Dies geschieht am besten mit einer Übergangsprothese (Interimsprothese), die für begrenzte Zeit eingegliedert wird. Diese dient nicht ausschließlich als temporärer Zahnersatz, sondern kann dem Patienten dabei Helfen sich an geplanten hochwertigen Zahnersatz, z.B. eine Teleskopprothese, zu gewöhnen. Bei Serienextraktionen, v.a. bei Patienten mit Blutgerinnugsstörungen, dient diese Prothese als Wundplatte, also zur Unterszützung der Blutgerinnung und Wundheilung, ohne störende Fäden einer Nahtversorgung. Schon vor dem Zahnziehen kann  ein Abdruck des entsprechenden Kiefers angefertigt werden, Im Zahntechniklabor werden die zu ziehenden Zähne auf dem Gipsmodell "radiert" und an die Prothese angearbeitet. Somit steht sofort nach der Extraktion  provisorischer Zahnersatz, zur Verfügung. Meist genügt dem Techniker dazu ein Arbeitstag, d.h. morgens kann der Abdruck genommen werden und nachmittags steht die Arbeit zur Einglierderung bereit.
 

 
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