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Wer hat sie nicht, die Angst vor der "Nadel"? Für viele Patienten ist die zahnärztliche Behandlung eine äußerst unangenehme Erfahrung. >>
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Mundhygiene beginnt mit dem ersten Zahn


Durchbruch-Milzahne

Die Eltern bereiten sich monatelang auf die Geburt ihres neuen Familienmitgliedes vor. Es werden Bücher gelesen, Kurse besucht, andere Eltern befragt. Man beschäftigt sich neuerdings mit Themen wie Windeln, Kindertagesstätten, Kinderzimmergestaltung usw.

Aber was ist, wenn das Kind 6 Monate alt ist und das erste Zähnchen durch das Zahnfleisch schimmert? Worauf sollten sie achten? Wann beginnt man mit der Zahnpflege? Wann steht der erste Besuch beim Zahnarzt an? Es ist unsere Aufgabe als Zahnärzte, sie über diese Dinge zu informieren und aufzuklären.

Richtige Zahnpflege?

Generell gilt, so früh wie möglich mit der Zahnpflege zu beginnen. Schon ab dem ersten Zahn sollten sie ihr Kind daran gewöhnen, einmal täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (500ppm Fluoridgehalt) zu putzen. Es ist zu empfehlen, abends nach dem Essen die Zähne zu putzen. Man sollte sich bewusst sein, dass die letzten Milchzähne erst mit dem 10.-12. Lebensjahr verloren gehen. Daher ist auch die Pflege der kleinen Zähne bereits notwendig und nicht erst die der bleibenden Zähne.
Ab dem 2. Lebensjahr, wenn das Milchgebiss vollständig durchgebrochen ist, sollten sie die Zähne ihres Nachwuchses zweimal täglich, früh und abends nach dem Essen, putzen. Es ist wichtig, dass bereits die Kleinen die Technik des Zähneputzens erlernen. Lassen sie ihre Kinder ruhig selbst die Zahnbürste in die Hand nehmen. Aber putzen sie die Zähne etwa bis zum 8. Lebensjahr nach, da Kinder erst in dem Alter die motorischen Fähigkeiten erlernen,die eine gründliche Zahnreinigung gewährleisten.

Achten sie auch darauf altersentsprechende Zahnbürsten zu benutzen. Kinderzahnbürsten weisen meist ein farbiges Dosierfeld in der Mitte der Zahnbürste auf, wodurch die Menge der Zahnpasta etwa auf Erbsengröße beschränkt wird. Da die Kleinen dazu neigen, die Zahnpasta zu schlucken oder von der Zahnbürste zu lutschen, bitte nur kleine Mengen Zahnpasta dosieren (erbsengroß) und nicht nachdosieren, da es durch das Verschlucken großer Mengen fluoridhaltiger Zahnpasta zu sogenannten Fluorosen kommen kann. Ab dem 6. Lebensjahr bzw. mit dem Durchbrechen der ersten bleibenden Zähne sollten sie auf eine Junior- oder Erwachsenenzahnpasta (1400-1500 ppm Fluoridgehalt) umsteigen, da der geringere Fluoridgehalt von Kinderzahnpasten keinen ausreichenden Schutz mehr bietet für die „neuen Zähne“.

Und wie ist das jetzt mit dem Zahnarzt?

Mit dem ersten Zahn empfehlen wir bereits den ersten Zahnarztbesuch, um auch die Kleinsten an die neue, ungewohnte Umgebung zu gewöhnen und einer Zahnarztangst vorzubeugen. Vereinbaren sie einfach mit ihnen gemeinsam einen Termin zum Schauen und Kennenlernen. Besonders gerne führen wir auch Geschwisterbehandlungen durch, da die erste Angst bereits durch die Vorbildwirkung der „Großen“ genommen wird.

Jetzt nur noch den Nuckel und die Flasche abgewöhnen!

Bereits mit dem ersten Zahn sollten sie beginnen, das Kind vom Nuckelsaugen und Flaschentrinken zu entwöhnen.Nuckel und Zähne kämpfen nun gegeneinander um den Platz in der Mundhöhle. Während der Nuckel tapfer seinen Platz verteidigt,wird das Wachstum und die Wachstumsrichtung der Zähne und Kiefer beeinträchtigt.Oft führt dies zu Zahnfehlstellungen und einem sog. offenen Biss, wodurch auch der Stand der bleibenden Zähne beeinflußt wird. Dies führt nicht nur zu ästhetischen Beeinträchtigungen, sondern auch zu Problemen der Kaufunktion, des gesamten Kauapparates (Muskulatur,Kiefergelenke), der Sprachentwicklung und Lautbildung.

Gleiches gilt für das Daumenlutschen. Auch die Trinkflasche sollte mit dem Durchbruch der ersten Zähne abgewöhnt werden bzw. nur zu den Mahlzeiten gereicht werden. Das ständige Kauen auf dem Nuckel und das Umspülen der Zähne mit zuckerhaltigen Getränken führt zu Frühkindlicher Karies (Nursing-Bottle-Syndrom). Deshalb sollten sie darauf achten,ihrem Kind nur ungesüßte Tees und Wasser mit der Trinkflasche zu reichen.

Sollten sie noch weitere Fragen, sprechen sie uns an.

 
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